Das Thema Geldanlage fühlt sich für viele Frauen fremd an. Das ist leider kein Zufall.
Warum fällt uns Frauen der Einstieg bei der finanziellen Vorsorge so schwer? Das ist kein persönliches Versagen und liegt weder an uns noch an mangelnder Disziplin oder Interesse, sondern hat tiefliegende strukturelle Gründe.
Österreich gehört zu den Schlusslichtern in der EU, wenn es um finanzielle Gleichstellung von Frauen geht. Die Daten belegen eine strukturelle Benachteiligung, die im Alter besonders gravierende Folgen hat.
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Pensionslücke: 40%
Frauen erhalten im Schnitt 40% weniger Pension als Männer. Österreich ist damit unter den zwei schlechtesten EU-Ländern (OECD).
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Armutsgefährdet: 1 von 3 Frauen
Jede dritte alleinstehende Frau ist im Alter armutsgefährdet. Auch in Beziehungen fehlt finanzielle Eigenständigkeit (ORF/SORA).
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Lohnlücke: 20%
Frauen verdienen in Österreich rund 20% weniger als Männer; eine Lücke, die sich über Jahrzehnte aufzinst (Statistik Austria).
Warum Wissen nicht reicht
Die meisten Inhalte rund ums Thema Finanzen setzen beim Wissen an. Welches Produkt, welche Strategie, welche Rendite. Das ist nicht falsch, aber es greift zu kurz.
Stell dir einen Eisberg vor. Die 20% über der Wasseroberfläche: Zahlen, Fakten, Produkte, Strategien. Genau da setzt fast jedes Finanzformat an. Die 80% darunter sieht man nicht, aber sie bestimmen, ob jemand wirklich handelt. Unsicherheit. Überforderung durch Fachbegriffe. Das Gefühl, zu spät dran zu sein. Glaubenssätze wie "Das ist nichts für mich" oder "Ich habe ja eh nicht viel". Gesellschaftliche Muster, die Frauen systematisch aus finanziellen Entscheidungen heraushalten.
Wissen ohne diesen Unterbau bleibt theoretisch.
Warum du bisher gewartet hast (und warum das okay ist)
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"Ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll und Angst vor Fehlern."
Das überwältigende Angebot und die Angst vor Verlusten führen dazu, dass du Entscheidungen lieber aufschiebst, anstatt den ersten Schritt zu wagen.
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"Ich plane, aber ich handle nie. Ich brauche jemanden an der Hand."
Theorie ist eine Sache, aber die Schwelle zur tatsächlichen Umsetzung (Depot eröffnen, erste Anteile kaufen) ist alleine zu hoch.
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"Ich habe keine Zeit und die Finanzwelt ist mir zu kompliziert."
Du bist beruflich oder familiär stark eingebunden und suchst nach Abkürzungen, die dir komplizierte Fachbegriffe und stundenlange Recherche ersparen.
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"Mir fehlt zu viel Finanzwissen, um kluge Entscheidungen zu treffen."
Obwohl du vieles kannst, fehlt dir die fundierte Basis (z.B. zur Altersvorsorge oder Zinseszins), um dich wirklich sicher zu fühlen.
Finoria steht für emotionale Entlastung bei der Geldanlage
Wir wollen Frauen den Einstieg erleichtern und ihnen zeigen, dass Vorsorge kein Mysterium sein muss.
Bei Finoria beschäftigen wir uns intensiv mit den Hürden, die Frauen von finanzieller Vorsorge abhalten. Durch eigene Forschung und Austausch verstehen wir die emotionalen und praktischen Herausforderungen. Unser Ziel ist es, fundiertes Wissen zugänglich zu machen und Frauen – ganz egal ob viel oder wenig Geld, Single oder Familie, Anfang 30 oder kurz vor der Pension, totaler Neuling oder schon ein bisschen interessiert – die Grundlagen an die Hand zu geben, die sie für ihre finanziellen Entscheidungen brauchen.
Unsere Expert:innen
Bei Finoria schaffen wir Orientierung für Frauen, die wissen, dass sie anfangen wollen, aber nicht wissen, wo. Dazu arbeiten wir mit Expert:innen zusammen, die dasselbe Ziel teilen. Unabhängig, mit unterschiedlichen Schwerpunkten (von Altersvorsorge bis nachhaltiges Investieren) und alle mit echtem Verständnis für die Fragen, die sich Frauen wirklich stellen.
Hallo, ich bin Evelyn.
Ich bin Evelyn, Gründerin von Finoria. Ich kenne das Gefühl, das Thema Finanzen vor mir herzuschieben. Nicht weil man es nicht will, sondern weil der Einstieg sich so groß anfühlt. Genau das hat mich dazu gebracht, Finoria aufzubauen: einen Ort, an dem Frauen ihre finanzielle Zukunft ohne Druck, ohne Fachjargon und ohne Produktverkauf in die Hand nehmen können.