Du weißt, dass Investieren wichtig ist, aber trotzdem fühlt sich der Einstieg oft wie eine unüberwindbare Hürde an. Das liegt meist nicht an fehlendem Wissen oder fehlender Motivation, sondern an dem, was unter der Oberfläche liegt: Unsicherheit, Überforderung oder die Angst, Fehler zu machen. Genau hier setzt Finoria an.

Finoria ist der Ort, an dem wir die emotionale Bremse lösen, damit deine Planung der finanziellen Vorsorge endlich ins Handeln übergeht. Wir bieten dir einen Safe Space, in dem Austausch, gegenseitiges Empowerment und Motivation im Mittelpunkt stehen – unabhängig, verständlich und garantiert frei von Produktverkauf.

Ob im kostenlosen Einstieg, in unseren Fokus-Workshops in Wien, in Einzel-Coachings oder durch unser Netzwerk aus unabhängigen Expert:innen: Wir begleiten dich auf deinem Weg. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass du deine finanzielle Zukunft sicher und selbstbewusst gestaltest.

Evelyn, Gründerin von Finoria

Mein Ziel ist es, Frauen zu ermutigen, ihre Finanzen selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Meine Masterarbeit an der WU Executive Academy und der Tomorrow University habe ich der Entwicklung eines Ventures gewidmet, das Frauen bei nachhaltigen Investitionen unterstützt.

Dabei habe ich gelernt: Viele Frauen fühlen sich in der Finanzwelt unsicher und wünschen sich mehr Wissen und Begleitung. Studien wie die der OeNB zeigen, dass es einen enormen Gender Gap im Finanzwissen gibt. Das führt dazu, dass Frauen oft später und vorsichtiger investieren als Männer, was langfristig ihre finanzielle Absicherung und Unabhängigkeit einschränkt.

Genau hier möchte ich mit Finoria ansetzen: Ich will Frauen durch Bildung, Gemeinschaft und Empowerment stärken, damit sie ihre finanzielle Zukunft aktiv und selbstbestimmt gestalten können.

Warum Frauen beim Thema Finanzen oft vor besonderen Herausforderungen stehen

1. Historische Barrieren

Noch bis vor wenigen Jahrzehnten waren Frauen vielerorts vom Zugang zu Finanzsystemen ausgeschlossen. In Österreich durften Frauen erst seit 1975 – durch das Gleichbehandlungsgesetz – eigenständig Bankkonten eröffnen oder Kredite aufnehmen, ohne die Zustimmung ihres Ehemanns. Dieses historische Ungleichgewicht hat Spuren hinterlassen: Weniger finanzielle Vorbilder in der Elterngeneration, geringere Finanzbildung und verpasste Chancen beim Vermögensaufbau.

2. Confidence Gap

Viele Frauen trauen sich beim Thema Finanzen und Investments weniger zu – unabhängig von ihrem tatsächlichen Wissen. Gesellschaftliche Normen, die Frauen von mathematisch-analytischen Feldern wie MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fernhalten, erschweren nicht nur den Zugang zu finanziellem und analytischem Know-how, sondern auch den Aufbau von Selbstvertrauen im Umgang damit. Das führt oft dazu, dass Frauen Anlageentscheidungen an ihre Partner abgeben oder Chancen am Kapitalmarkt aus Vorsicht ungenutzt lassen.

3. Risikobewusstsein

Frauen gehen tendenziell vorsichtiger mit Risiken um als Männer. Das kann zwar zu soliden und langfristig erfolgreichen Anlagestrategien führen – bedeutet aber auch, dass Investitionschancen manchmal gar nicht genutzt werden.

4. Motherhood Penalty

Mutterschaft und Care-Arbeit führen bei vielen Frauen zu Karriereunterbrechungen. Das bedeutet: insgesamt geringere Einkommen, weniger Pensionsansprüche und weniger Kapital, das für Investments zur Verfügung steht.

5. Gender Pay Gap

Frauen verdienen weltweit im Schnitt rund 20% weniger als Männer – in Österreich sind es 18%. Weniger Einkommen bedeutet weniger finanzieller Spielraum für Investitionen, was wiederum langfristig die finanzielle Unabhängigkeit einschränkt.

6. Fehlende Sichtbarkeit von Frauen in der Finanzwelt

Ob als Fondsmanagerinnen, Investorinnen oder Entscheidungsträgerinnen im Venture Capital: Frauen sind in der Finanzwelt noch immer unterrepräsentiert. Die fehlende Sichtbarkeit trägt dazu bei, dass Frauen sowohl privat als auch auf institutioneller Ebene weiterhin seltener an Investmententscheidungen beteiligt sind.

7. Haushaltsbudgetierung vs Vermögensaufbau

Viele Frauen übernehmen die Verantwortung für den Alltagshaushalt und somit die Haushaltsbudgetierung. Dadurch kann die langfristige Investmentplanung in den Hintergrund rücken und es bleibt weniger Raum für Vermögensaufbau.